Gottfried Schatz Forschungszentrum | Zellbiologie, Histologie und Embryologie

The role of pro-inflammatory cytokines on autophagy in human placenta

Autophagie beschreibt den Prozess der zur  Degradierung von nicht länger benötigten oder fehlerhaften Zellbestandteilen führt und eine wesentliche Rolle in unzähligen physiologischen Prozessen, wie etwa Energiemetabolismus, Umsatz von Organellen, Wachstumsregulation und Alterung einnimmt. Eine gesteigerte Autophagie wurde kürzlich mit Plazenta assoziierten Schwangerschaftserkrankungen wie etwa Präeklampsie und intrauteriner Wachstumsredartierung in Verbindung gebracht. Präeklampsie, ein Schwangerschaftsyndrom das mit neu auftretendem Bluthochdruck und Proteinurie einhergeht, geht mit erhöhten mütterlichen pro-inflammatorischen Zytokine einher. Neueste Erkenntnisse weisen auf eine regulatorische Funktion dieser Zytokine auf die Autophagie hin. Ziel dieses Projekts ist es das Expressionsprofil von 84 Schlüsselgenen, die in der Regulation und Ausführung der Autophagie beteiligt sind, in Plazentagewebe zu analysieren. Weiters sollen Plazentazotten in vitro mit den Zytokinen TNF- α und IL-6 inkubiert und anschließend das Expressionsmuster mittels Autophagie PCR Array untersucht werden.

Projektdauer

2015-2016

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