Gottfried Schatz Forschungszentrum | Zellbiologie, Histologie und Embryologie

Medizinische Universität Graz

Impact of human placental mesenchymal stem cells on woundhealing

Mesenchymale Stamm/Stromazellen der menschlichen Plazenta (PMSC) können aufgrund der niedrigen Immunogenität und der vergleichsweise einfachen und großen Verfügbarkeit eine ideale Ressource für die klinische Anwendung sein. Wir konnten in bisherigen Studien in vitro (König et al. 2012, 2015) und in vivo (Kinzer et al. 2014) zeigen, dass PMSC angiogene Eigenschaften aufweisen und die Funktion und Lebensfähigkeit von Endothelzellen erhöhen. Daher ist die Applikation von PMSC ein vielversprechender Ansatz für eine beschleunigte Revaskularisierung des Wundareals. Im Rahmen des Projekts soll in einem Mausmodell geklärt werden, 1) wie die Applikation von PMSC die Wundheilung beeinflusst, 2) welcher PMSC Typ den besten Effekt auf die Wundheilung hat und 3) ob die Ko-applikation von Endothelzellen die Neovaskularisation des Wundareals begünstigt. Dazu werden paraffin-eingebettete Biopsien von Wundarealen, die mit MSC aus drei unterschiedlichen Quellen (Amnion, Choriongefäßen, Nabelschnur) sowie mit bzw. ohne Ko-Applikation mit Endothelzellen behandelt wurden, histologisch aufgearbeitet (H.E.-, Orcein-, Masson Trichrom Färbung) und quantifiziert.

 

Verbesserte und schnellere Wundheilung, frühere und verbesserte Vaskularisation, geringere Narbenbildung und damit einhergehend ein verbessertes Outcome sind die Ziele dieser Studie. Die Ergebnisse können für alle Patienten mit akuten als auch chronischen Wunden aller Art von Bedeutung sein.

Projektdauer

laufend

Kooperationspartner

  • Lars-Peter Kamolz, Univ.-Prof. Dr.med. MSc, Klin. Abteilung für plastische, ästhetische und rekonstruktive Chirurgie, Medizinische Universität Graz
  • Daryousch Parvizi, Univ.-Ass. Dr.med.univ. , Klin. Abteilung für plastische, ästhetische und rekonstruktive Chirurgie, Medizinische Universität Graz
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